[1]                 Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 227 f.

[2]                 Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 613.

[3]                 Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 613.

[4]                 Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 379 ff; S. 618; vgl. Schössler, Clausewitz II, S. 161.

[5]                 Clausewitz, Kriege, S. 228.

[6]                 Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 194 f.

[7]                 Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 871 f.

[8]                 Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 872 f.

[9]                 Vgl. Schössler, Clausewitz II, S. 178 ff.

[10]               Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 628.

[11]               Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 879.

[12]               Clausewitz, Kriege, S. 613.

[13]               Clausewitz, Kriege, S. 647.

[14]               Vgl. Schössler, Clausewitz II, S. 157.

[15]               Clausewitz, Kriege, S. 613.

[16]               Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 650.

[17]               Vgl. Schössler, Clausewitz II, S. 166.

 

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Kapitel III.5 - Übersicht

  • III.5.1 Erste Überlegungen

       Zunächst einige allgemeine Überlegungen zu den Begriffen von Angriff und Verteidigung. Bei der Betrachtung dieses Themenkomplexes stehen wir Leser vor der großen Problematik, dass beide Begriffe hauptsächlich nur im sechsten und siebten Buch des Hauptwerkes entwickelt werden. In einer seiner letzten[1] Aufzeichnungen schreibt Clausewitz jedoch:   „Das meiste hat mich noch nicht befriedigt, und das sechste Buch ist als ein bloßer Versuch zu betrachten; ich würde es ganz umgearbeitet und den Ausweg anders gesucht haben. [...] Das siebente Buch sollte den Angriff enthalten, wovon die Gegenstände flüchtig hingeworfen sind;“[2]   Da Clausewitz aber im gleichen Schriftstück seine Ansicht wiederholt, „daß die Verteidigung die stärkere Form mit dem negativen Zweck, der Angriff die schwächere mit dem positiven Zweck“[3] sei, und darüber Read More
  • III.5.2 Definitionsmerkmale und Totalbegriff nach Raum-Zeit-Kriterium

       Oben war es hauptsächlich die Bewegung, die den Angreifer vom Verteidiger unterschied, aber muss sich der Angreifer überhaupt bewegen oder kann er auch z.B. dem Verteidiger auflauern? Darüber ist bisher wenig Klarheit entstanden und dies ist durchaus beabsichtigt. Zwar waren die einzelnen dargelegten Punkte schlüssig und nachvollziehbar, doch hat sich aus alledem kein klares Verständnis von Angriff und Verteidigung herausgebildet. Beide Begriffe sind nach wie vor nicht hinreichend formal definiert und verbleiben in einer nebulösen Bedeutung. Ohne aber die Merkmale der beiden Kriegsformen konkret bezeichnen zu können, lassen sich auch die Konsequenzen dieser Einteilung in keiner Weise richtig bemessen. Somit muss zunächst das Clausewitz’sche Werk nach Merkmalen der jeweiligen Kriegsart durchsucht werden. Dabei finden sich folgende Punkte:   Der Read More
  • III.5.3 Kritik an Totalbegriff nach Raum-Zeit-Kriterium

      Die Strategie befasst sich mit dem Gebrauch der Gefechte zum Zweck des Krieges.[1] Der Feldzug wird also begonnen, weil die Strategie ein oder mehrere Gefechte – seien sie offensiv oder defensiv – in dem entsprechenden Kriegstheater zum Zwecke des Krieges bestimmt hat. Sofern das erste Gefecht nicht unmittelbar am Rande des Kriegstheaters stattfindet, muss zwischen dem Beginn des Feldzuges, d.i. das Betreten des feindlichen Kriegstheaters, und dem Beginn des Gefechts, d.i. das Erscheinen vor der feindlichen Stellung, folgerichtig ein zeitlicher und räumlicher Spielraum gedacht werden. Dieses Fenster von Zeit und Raum kann durch den Verteidiger genutzt werden, um seinerseits aktiv zu werden und eben nicht die Maßnahmen des Angreifers abzuwarten. Es ist daher die räumliche und zeitliche Differenzierung zwischen Feldzug und Read More
  • III.5.4 Positiver und negativer Zweck als bestimmendes Merkmal

     Es finden sich sicher noch einige Punkte mehr, die gegen die Idee der Definition von Angriff und Verteidigung nach dem Raum-Zeit-Kriterium gerichtet sind. Ich will es dabei belassen und mich vielmehr darauf konzentrieren, wie Angriff und Verteidigung zielführender und trennschärfer voneinander unterschieden werden können. Nach all den bisherigen Überlegungen ist es schwierig, einen festen Stand zu finden und das bestimmende Definitionsmerkmal von Angriff und Verteidigung festzulegen. Ich möchte ein besonders grenzwertiges Beispiel aufgreifen und glaube, mit diesem sehr präzise den zweifellosen Unterschied zwischen den beiden Kriegsformen herausarbeiten zu können.   Das Beispiel ist der sogenannte Hinterhalt, tendenziell das Mittel des strategischen Verteidigers,[1] denkbar aber sicherlich auch für den strategischen Angriff, wenn damit die feindlichen Versorgungswege gestört werden sollen. Beim Hinterhalt Read More
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