1.1. Stoß gegen den Schwerpunkt vs. dezentraler Ansatz der Kräfte

 

Bisher wurde im Wesentlichen das Handlungsfeld der Strategie beschrieben, ohne dass dabei eine wesentliche Konsequenz in Bezug auf konkrete Handlungsmaxime gezogen wurde. Dies entspricht im Ganzen der Idee der Clausewitz’schen Kriegstheorie, die davon ausgeht, dass der Krieg eigentümlich und stets in seinem konkreten Fall zu beurteilen ist. Abschließend zu dem Teil V dieser Arbeit soll allerdings noch ein wesentlicher Gedanke bezüglich der Strategie im Krieg und der Effizienz der Kräfte dargelegt werden.

 

Insbesondere in angloamerikanischen Strategiediskussionen wird ein Zitat von Clausewitz zu einer zentralen Schlüsselstelle erhoben, nachdem es die wesentliche Leistung der Strategie sei, die Schwerpunkte des Gegners richtig zu beurteilen und den eigenen Stoß genau gegen diesen zu richten, um die maximale Wirkung zu erzielen. In diesem Zitat heißt es:

 

„So wie sich der Schwerpunkt immer da findet, wo die meiste Masse beisammen ist, und wie jeder Stoß gegen den Schwerpunkt der Last am wirksamsten ist, wie ferner der stärkste Stoß mit dem Schwerpunkt der Kraft erhalten wird, so ist es auch im Kriege. Die Streitkräfte jedes Kriegführenden, sei es ein einzelner Staat oder ein Bündnis von Staaten, haben eine gewisse Einheit und durch diese Zusammenhang; wo aber Zusammenhang ist, da treten die Analogien des Schwerpunktes ein. Es gibt also in diesen Streitkräften gewisse Schwerpunkte, deren Bewegung und Richtung über die anderen Punkte entscheidet, und diese Schwerpunkte finden sich da, wo die meisten Streitkräfte beisammen sind. So wie aber in der toten Körperwelt die Wirkung gegen den Schwerpunkt in dem Zusammenhang der Teile ihr Maß und ihre Grenze hat, so ist es auch im Kriege, und es kann hier wie dort ein Stoß leicht größer werden, als der Widerstand verträgt, und damit ein Luftstoß, eine Kraftverschwendung entstehen.

 

Wie verschieden ist der Zusammenhang des Heeres einer Fahne, welches durch den persönlichen Befehl eines Feldherrn in die Schlacht geführt wird, und der einer verbündeten Kriegsmacht, die auf 50 oder 100 Meilen ausgedehnt oder gar nach ganz verschiedenen Seiten hin basiert ist! Dort ist der Zusammenhang als der stärkste, die Einheit als die nächste zu betrachten; hier ist die Einheit sehr entfernt, oft nur noch in der gemeinschaftlichen politischen Absicht, und da auch nur dürftig und unvollkommen vorhanden und der Zusammenhang der Teile meistens sehr schwach, oft ganz illusorisch.

 

Gebietet also von der einen Seite die Gewalt, welche wir dem Stoß zu geben wünschen, die größte Vereinigung der Macht, so müssen wir von der anderen jede Übertreibung als einen wirklichen Nachteil fürchten, weil sie eine Kraftverschwendung mit sich führt, und diese wieder den Mangel an Kraft auf anderen Punkten.“[1]

 

Im Zusammenhang mit diesem Zitat gibt es eine Reihe von Missverständnissen bzw. sehr weit gefassten Interpretationen im angloamerikanischen Raum, welche das Konzept des Schwerpunktes, übersetzt als center of gravity, zu einem Schlüsselkonzept Clausewitz‘ erheben.[2] Einer kurzen, aber prägnanten Arbeit von Echevarria[3] ist eine Rückbesinnung auf den eigentlich dahinter stehenden Gedanken zu verdanken.[4] Ich will an dieser Stelle nicht näher auf die geführten Diskussionen und den daraus resultierenden strategischen Implikationen eingehen. Allerdings lädt dieses Zitat zu einer Reihe von Überlegungen ein, die das bisher Gesagte in einem spezifischen Zusammenhang schärfen, in gedrungener Form verdeutlichen und an bestimmten Punkten zu sinnvollen Pointen verdichten:

 

Solange ein Feldherr A über eine idealtypisch absolute Machtvollkommenheit und einen hohen Grad an kriegerischem Genius verfügt, die Streitkraft also einem einzelnen und starken Willen unterworfen ist, solange kann auch das kriegerische Handeln als wahrhafte Einheit und damit der Truppenkörper als zusammenhängendes Ganzes gedacht werden. Der menschliche Wille – erst recht der fest entschlossene – ist dabei notwendigerweise auf einen Punkt bzw. auf ein Ziel ausgerichtet und wird die ihm verfügbaren Kräfte nach Raum und Zeit auf dieses Ziel konzentrieren. Ist es nämlich beispielsweise die Absicht, ein sich in fünf Provinzen untergliederndes Territorium zu erobern, so wäre es gegen die Vernunft, die Kräfte in fünf gleich große Teile zu gliedern und alle Provinzen zeitgleich anzugreifen. Der einzelne, starke Wille wird vielmehr ganz natürlich dazu neigen entweder eine Provinz nach der anderen zu erobern oder aber, wenn es gute Gründe dafür gibt, zwar seine Kräfte zu teilen, dabei aber eine Provinz, deren Besitz er für entscheidend hält, mit besonders starken Kräften anzugreifen, die anderen hingegen nur mit schwachen Eroberungskräften zu beschäftigen.[5] Ebenso wird es sein, wenn das Ziel die Vernichtung gegnerischer Streitkräfte ist, der Gegner aber im Raum verteilt steht.

 

Analog verhält es sich mit den untergeordneten Teil- und Einzelzielen, da die Konzentration von Kräften in Raum und Zeit stets die Wahrscheinlichkeit des Erfolges erhöht und darum der Grundsatz befolgt werden sollte, an dem entscheidenden Punkt möglichst stark zu sein. Das Erobern der einzelnen Provinz wird also wieder in mehrere Akte zerfallen, von denen ein einzelner zum entscheidenden Akt erhoben wird, so dass hier wiederum ein Schwerpunkt gesetzt werden kann, um die Wahrscheinlichkeit des Erfolges zu maximieren.

 

Der Feldherr hat also die wesentlichen Aufgaben a) den strategischen Punkt zu erkennen, auf welchem seine Kräfte in Bezug auf den Zweck die größte Wirkung erzielen und b) all seine Kräfte nach Raum und Zeit auf diesen Punkt zu konzentrieren. Der Entscheidungspunkt wird dabei derjenige Punkt sein, an welchen der gegnerische Wille zum Widerstand geknüpft ist. In Feldzügen, welche durch einen idealtypischen genialen und machtvollkommenen Feldherrn geführt werden, gibt es folglich eine absolute oder relative räumliche bzw. zeitliche Konzentration von Kräften auf einen einzigen Entscheidungspunkt.

 

Soll nun die Absicht des idealtypischen Feldherrn A auf strategischer Ebene sicher vernichtet bzw. sein Willen sicher gebrochen werden, so muss A an dem Punkt geschlagen werden, an welchem die größte Konzentration seiner Streitkräfte vorliegt, denn dies wird ihn von der Aussichtslosigkeit seiner Unternehmung überzeugen, da jedes fernere Gefecht für ihn notwendig unter schlechteren Bedingungen stattfindet und der Punkt, an welchen sich die ganze Hoffnung knüpfte, verloren ist. Ist B also ebenfalls ein machtvollkommener und genialer Feldherr, so wird er seine Kräfte ebenfalls auf diesen Punkt konzentrieren, da dies offensichtlich der entscheidende Punkt in seinem Feldzugsplan ist. Der Stoß des einen mit aller Kraft gegen den Schwerpunkt des anderen wird folglich die maximale Wirksamkeit der Streitkräfte entfalten.[6] Das Ganze kulminiert also unweigerlich in einer Entscheidungsschlacht und der Feldzug nähert sich in Bezug auf die strategische Ebene dem Bild des idealen Krieges an, d.h. die Effizienz der Kräfte nähert sich dem Äußersten.[7]

 

Dies ist freilich eine idealtypische Sicht, der in der Realität folgen Gründe entgegenstehen können:

 

  1. Mangel an kriegerischem Genius des Feldherrn. Oben wurde festgestellt, dass der kriegerische Genius in jedem Feldherrn nur mehr oder weniger, nicht aber absolut vorhanden sein kann. Dies wirkt sich in zwei Richtungen aus. Zum einen in einem Mangel an Entschlossenheit und Energie, zum anderen in einem Mangel an Urteilskraft.

    Fehlende Treffsicherheit in Bezug auf die Lagefeststellung führt dazu, dass der Feldherr seine Kräfte auf einen Punkt konzentriert, auf welchem sie weniger wirksam sind als auf anderen. Aufgrund dieses Mangels an Effizienz kann der gegnerische Feldherr nun einen anderen Schwerpunkt wählen, muss sich nicht unmittelbar gegen den des Gegners wenden, die Entscheidungsschlacht bleibt aus bzw. verliert an Bedeutung und der an kriegerischem Genius überlegene Feldherr kann die Entscheidung des Feldzugs mit viel geringeren Anstrengungen an Punkten suchen, an welchen der Gegner sich nicht bzw. nur mit schwachen Kräften aufhält.

    Im Gegensatz dazu führt ein Mangel an Entschlossenheit dazu, dass der Entscheidungspunkt zwar prinzipiell erkannt wird, dem Feldherrn aber der Mut dazu fehlt, alle Kräfte in diesem Punkt zu konzentrieren. Dies führt zunächst zu einer Schwäche im entscheidenden Punkt und somit zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit des Sieges, sofern der Gegner sich idealtypische verhält. Je weniger der entschlussunfähige Feldherr seine Kräfte jedoch auf einen Punkt konzentriert, desto weniger wird auch seine Aussicht auf Gesamterfolg im Feldzug vernichtet, indem er auf diesem Punkt eine Niederlage erfährt (dies ist schließlich die Motivation seiner Entschlussschwäche). Je weniger also der eine die Entschlossenheit besitzt, seine Kräfte in einem Punkt zu konzentrieren, desto weniger kann auch der andere in einem entscheidenden Punkt den Feldzugserfolg erringen. Der als idealtypisch angenommene Feldherr muss nun seine Kräfte also selbst auf mehrere Punkte verteilen, um dort sukzessive Siege erringen zu können. Auf diesem Wege entfernt sich die Strategie immer weiter von ihrer absoluten Gestalt.

  2. Mangel an Machtvollkommenheit des Feldherrn. Ähnlich wie der kriegerische Genius ist auch die Machtvollkommenheit des Feldherrn grundsätzlich beschränkt. Dies führt zu zwei Phänomenen, die in Kriegen immanent im Sinne eines Mehr oder Weniger vorliegen und zu einem spezifischen Sonderfall.

    Die fehlende Machtvollkommenheit kann sich zum einen dergestalt auswirken, dass der Feldherr in seiner Entscheidungsfindung beschränkt wird. Konkret können also politische Vorgaben oder Interessen von Unterführern dazu führen, dass ein Feldherr bestimmte Rücksichten nehmen muss, dass er also Ziele verfolgt bzw. veranlasst, die sich eigentlich außerhalb seiner Überzeugung und seinem Willen befinden. Beides führt zu einer Abnahme in Bezug auf die Kräftekonzentration, möglicherweise auch zu einer Verfälschung der Urteilskraft. Die Wirkung dieser Form der fehlenden Machtvollkommenheit entspricht also einem Mangel an kriegerischem Genius.

    Ferner kann sich die fehlende Machtvollkommenheit als gesteigerte Insubordination der unterstellten Kräfte auswirken. Die einzelnen Kämpfer können also dem Feldherrn ganz oder teilweise die Gefolgschaft verweigern und eigenen Trieben oder den Interessen anderer folgen. Dies führt zu gesteigerten Friktionen, die sich als Schwäche der Streitkräfte äußern. Im eigentlichen Sinne ist die Konsequenz aber nicht ein Verlust an strategischer Effizienz, sondern ein Verlust an Kräften, die dem politischen Gemeinwesen überhaupt zum Zwecke des Krieges zur Verfügung stehen.

    Der Sonderfall ist jedoch dieser, in welchem die Feldherrnautorität nicht durch Friktion und Rücksichten geschwächt, sondern wahrhaft geteilt ist. Stellen wir uns zwei gleichberechtigte Feldherrnpersönlichkeiten vor, die jeweils über einen eigenen Teil der Streitkraft verfügen und für eine gemeinsame Sache, d.h. für den gleichen politischen Zweck einen jeweils eigenständigen Feldzug führen, so ist die Folge daraus, dass die Strategie nunmehr auf zwei unterschiedliche Willen, auf zwei unterschiedliche Urteile zurückzuführen ist und dass in der Folge zwei Entscheidungs- bzw. Schwerpunkte entstehen, auch wenn diese formal deckungsgleich sind. Es löst sich also der Zusammenhalt der zuvor als Einheit gedachten Gesamtstreitkraft auf und daraus folgt, dass ein Stoß gegen den einen Schwerpunkt nicht mehr automatisch gegen den anderen wirkt. Wir stellen uns also nicht nur eine physische, sondern eine wahrhaft moralische Teilung der Kräfte vor und stoßen damit an Grundlagen der Organisationsstruktur von Streitkräften. Typischerweise war es bisher so, dass ein Wille über das gesamte Heer gebieten sollte. Indem wir aber verschiedene autarke Feldherren denken, nimmt das Heer eine netzwerkförmige Organisation an, in welcher einzelne Zellen vollkommen autark und getrennt voneinander für einen gemeinsamen politischen Zweck kämpfen. In diesen Fällen gibt es, auch wenn die einzelnen Feldherren idealtypisch gedacht werden, erneut keinen einzelnen strategischen Entscheidungspunkt, sondern dieser verteilt sich auf die Anzahl der Zellen, denn jede einzelne muss geschlagen werden, sofern ihr jeweils der Wille zur Fortsetzung des Kampfes genommen werden soll. Ich komme auf diesen Sonderfall im Zuge des Kapitels VII.2 zurück.

  3. Ungleichheit im Kräfteverhältnis. Schließlich führt ein erhebliches Ungleichgewicht des Kräfteverhältnisses bei zwei idealtypisch gedachten Feldherren zu einer Abkehr von der absoluten Strategie. Würden unter diesen Bedingungen nämlich beide Parteien ihre Kräfte auf den entscheidenden Punkt konzentrieren, so hätte der Feldherr mit den unterlegenen Kräften keine Chance auf einen Sieg und jede Reduzierung seiner Kräfte im entscheidenden Punkt würde seine Niederlage abschwächen und seine Wirksamkeit in anderen Punkten erhöhen sowie die Aussicht auf Erfolg insgesamt steigern. Darüber hinaus ist auch für den kräftemäßig überlegenen Feldherrn ab einer bestimmten Gewissheit des Erfolges im entscheidenden Punkt jede weitere Steigerung seiner Kräfte eine Verschwendung, da ihr Nutzen in anderen Punkten wertvoller wäre. Es ergibt sich also erneut eine Tendenz zur Dezentralisierung der Kräfte und der Entscheidung.

 

Somit finden sich erneut keine Handlungsmaxime, sondern in erster Linie Feststellungen und Beschreibungen. Sich dieser hier dargestellten Zusammenhänge bewusst zu sein, ist die wesentliche Erkenntnis, welche die Theorie des Krieges vermittelt. Diese Erkenntnis soll dem Handelnden wie auch dem Analytiker das Bewusstsein schärfen, um die Lage treffend zu beurteilen und folgerichtige Schlüsse ziehen zu können.

 

Idealtypischerweise würde die Strategie stets einen konzentrierten Stoß gegen den Schwerpunkt des Gegners anempfehlen. Allein, diese Empfehlung wäre nichts wert, denn die Umstände, in denen der Krieg geführt wird, sind nie ideal. Menschliche sowie organisatorische Schwächen auf der eigenen oder gegnerischen Seite führen zu Gründen, die ein Abweichen von der Linie des Absoluten entweder erzwingen (eigene Schwäche) oder nahelegen (Schwäche des Gegners). Da diese Schwächen immer in einem Mehr oder Weniger vorhanden sind, wird auch die Linie des Absoluten im Bereich der Strategie niemals erreicht werden, sondern es wird sich stets nur um eine Annäherung handeln. Dies erklärt die Vielzahl der Möglichkeiten und Wege, die es auf der strategischen Ebene gibt und dies gibt jeder einzelnen auch ihren individuellen Wert im einzelnen Fall.

 



[1]           Clausewitz, Kriege, S. 810.

[2]           Vgl. Heuser, Clausewitz, S. 91 ff.

[3]           Echevarria II, Antulio J.; US. Offizier und Militärhistoriker.

[4]           Vgl. Echevarria, Center.

[5]           Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 1053 ff.

[6]           Vgl. Clausewitz, Kriege, S. 1009.

[7]           Siehe Kapitel III.1.3.

 

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Kapitel V.6 - Übersicht

  • V.6.1 Handlungsrahmen der Strategie

    1.1. Handlungsrahmen der Strategie Die Strategie ist für Clausewitz „die Lehre vom Gebrauch der Gefechte zum Zwecke des Krieges.“[1] Sie bestimmt das strategische Gesamtziel eines Feldzugs, legt dazu verschiedene Teilziele fest, die mit Kombinationen aus Gefechten erreicht werden sollen und bestimmt dazu Kräfte, Raum, Zeit und Ziel der einzelnen Gefechte. Das sich aus diesem Gesamtzusammenhang ergebende strategische Gesamtziel soll schließlich die Voraussetzungen für die Realisierung des Feldzugziels bzw. des Kriegsziels (Zweck der Strategie) schaffen, d.h. es soll die Beeinträchtigung des feindlichen Willens zur Fortsetzung des Krieges herbeiführen. Es ergeben sich also folgende Zweck-Ziel-Mittel-Relationen auf der strategischen Ebene: Abbildung 10 - Untergliederung der strategischen Analyseebene nach Zweck, Ziel und Mittel In Bezug auf die verschiedenen strategischen Ziele gilt, dass je größer es Read More
  • V.6.2 Stoß gegen den Schwerpunkt vs. dezentraler Ansatz der Kräfte

    1.1. Stoß gegen den Schwerpunkt vs. dezentraler Ansatz der Kräfte Bisher wurde im Wesentlichen das Handlungsfeld der Strategie beschrieben, ohne dass dabei eine wesentliche Konsequenz in Bezug auf konkrete Handlungsmaxime gezogen wurde. Dies entspricht im Ganzen der Idee der Clausewitz’schen Kriegstheorie, die davon ausgeht, dass der Krieg eigentümlich und stets in seinem konkreten Fall zu beurteilen ist. Abschließend zu dem Teil V dieser Arbeit soll allerdings noch ein wesentlicher Gedanke bezüglich der Strategie im Krieg und der Effizienz der Kräfte dargelegt werden. Insbesondere in angloamerikanischen Strategiediskussionen wird ein Zitat von Clausewitz zu einer zentralen Schlüsselstelle erhoben, nachdem es die wesentliche Leistung der Strategie sei, die Schwerpunkte des Gegners richtig zu beurteilen und den eigenen Stoß genau gegen diesen zu richten, Read More
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